Der Literaturclub

Von Margaret Atwood bis Johanna Spyri: Der Literaturclub im Oktober

Nicola Steiner, Martin Ebel, Laura de Weck und – als Gast – die Slam-Poetin und Kabarettistin Patti Basler diskutieren über «Die Zeuginnen» von Margaret Atwood, «Wir sind das Klima!» von Jonathan Safran Foer, «Der Sprung» von Simone Lappert, «T. Singer» von Dag Solstad und «Heidi» von Johanna Spyri.

Die Bücher zur Sendung


Schweizer Buchpreis 2019

Sibylle Berg, Simone Lappert, Tabea Steiner, Alain Claude Sulzer und Ivna Žic sind auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises 2019. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 42‘000 Franken dotiert. Der oder die Preisträger/in erhält 30'000 Franken; die vier anderen Finalistinnen und Finalisten erhalten jeweils 3'000 Franken. Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 10. November 2019 um 11 Uhr im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel im Theater Basel statt.

 

Für den Schweizer Buchpreis 2019 hat die Jury über 70 Titel aus 45 Verlagen geprüft. Der Jurysprecher Manfred Papst sagt zur Wahl: «Die Bandbreite an Themen und Herangehensweisen war gross, und es gab viele interessante junge Stimmen.» Die Jury hat sich für fünf eigenwillige und überraschende Texte entschieden:

In ihrem Roman «GRM» treibt Sibylle Berg den entfesselten Neoliberalismus auf die Spitze und attackiert eine moralisch verkommene Zwei-Klassen-Gesellschaft mit ihrer eigenen entfesselten Fantasie. Dieser Entwicklungsroman ist eine Mind Bomb von emotionaler Wucht.

 

Im vielschichtigen Roman «Der Sprung» zeigt die Autorin Simone Lappert in einem raffiniert konstruierten Geschichtenmosaik, wie ein einziger dramatischer Moment auf verschiedene Einzelschicksale einwirkt.

 

Der Traum vom Familienidyll auf dem Land erweist sich in Tabea Steiners Debütroman «Balg» als trügerisch. Der Alltag mit Kind ist für Antonia und Chris anstrengender als erwartet, zur Isolation und Überforderung gesellt sich eine zunehmende Entfremdung. Diese Entwicklung zeichnet Tabea Steiner in einer einfachen, lakonischen Sprache mit glasklaren Bildern nach.

 

Alain Claude Sulzer erzählt in seinem Roman «Unhaltbare Zustände» die Geschichte eines gewissenhaften alternden Angestellten. Der Autor schildert in einer Sprache, die sich und uns Zeit lässt, eine so vielschichtige wie anrührende Figur.

 

Ein Zug zwischen Paris und Zagreb, eine junge Frau zwischen den Ländern und Sprachen ihres Lebens: «Die Nachkommende» von Ivna Žic ist ein Debüt von grossem Sprachbewusstsein und sinnlicher Intensität.


Literaturnobelpreis 2019

Peter Handke – politisch umstritten, literarisch unbestritten

Lorbeeren für einen Provokateur: Peter Handke erhält den Literaturnobelpreis 2019.

Der letztjährige Nobelpreis wird nachträglich der polnischen Autorin Olga Tokarczuk verliehen.



Literaturpreisgewinner

Literaturpreise würdigen verdienstvolle Schriftsteller und ihre Bücher. Leser finden in den Listen der Gewinner Inspiration für neue Bücher und entdecken vorher unbekannte Autoren. Literaturpreisgewinner.de informiert über die Gewinner der wichtigsten Literaturpreise. Stöbern Sie in den verschiedenen Kategorien oder klicken Sie direkt auf einen Literaturpreis.


In den Medien

Annabelle, Coop Zeitung, Migros-Magazin, Schweizer Familie, Schweizer Illustrierte, SRF Radio, SRF TV, ARD, ZDF – Hier finden Sie eine Übersicht der aktuell in den Medien besprochenen Titel.


Lesefieber.ch

Manuela Hofstätter ist die wohl bekannteste Buch-Bloggerin der Schweiz. Über 1000 Buchbesprechungen finden sich bereits auf «lesefieber». Die passionierte Bücherfrau stellt im Schnitt zwei neue Rezensionen pro Woche ein und kommt auch sonst im Auftrag des Buches viel rum: Unter dem Stichwort «Lesefieber On Tour» reist sie quer durch die Schweiz und präsentiert in Bibliotheken und Buchhandlungen ihre Lesetipps. Seit 2015 berichtet sie ausführlich über den «Schweizer Buchpreis» und ist in der Jury für die «Lesefieber Feder».

Ihre Buchbesprechungen und ihr jeweiliges Fazit sind abwechslungsreich, eine Bewertung von 1 bis 10 Punkten gibt dem Leser eine grobe Orientierung.